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Urlaub in Balearen

Vier Inseln, ein türkises Meer und unzählige Facetten: Die Balearen vereinen mallorquinische Bergwelten, menorquinische Buchten, ibizenisches Nachtleben und formenteranische Ruhe auf einem Archipel. Ob Familienurlaub, Romantik oder Party – hier findet jeder seine Lieblingsinsel.

🏝️ Insel 🏖️ Strand 🌊 Wasser 🍽️ Kulinarik 🌿 Natur 🎭 Nightlife 💒 Romantik
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Urlaub in den Balearen – türkisfarbene Bucht mit Pinien und Segelbooten | Travelviser
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Flugzeit
ca. 2–2,5 Std.
🗓️
Beste Zeit
Mai – Okt.
🌡️
Sommer
25–32 °C
❄️
Winter
10–17 °C
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Währung
Euro (EUR)
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Sprache
Spanisch, Katalanisch

🗺️ Balearen erkunden

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🏝️ Mallorca – Die große Vielfalt

Mallorca ist die größte und vielseitigste Baleareninsel – und genau deshalb der Einstieg für die meisten Besucher. Die Hauptstadt Palma vereint gotische Kathedralen, arabische Spuren und eine lebendige Hafenpromenade, während im Hinterland die Serra de Tramuntana als UNESCO-Welterbe steil ins Meer fällt. Kleine Bergdörfer wie Valldemossa oder Deià wirken wie aus einem Gemälde, Olivenhaine und Mandelbäume säumen die Straßen. An der Küste wechseln sich versteckte Calas mit langen Sandstränden ab – Es Trenc im Süden gilt als einer der schönsten Strände des Mittelmeers. Mallorca ist kein Einheitsbrei: Im Norden wandern Familien und Naturliebhaber, im Südosten feiern Partygänger, im Westen suchen Segler den Wind. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, mietet am besten ein Auto und lässt sich von Nebenstraßen überraschen. Von luftigen Bergrestaurants mit Meerblick bis zu versteckten Buchten am Cap de Formentor – wer Mallorca nur als Strandinsel kennt, verpasst die Hälfte des Zaubers.

Palma – Kathedrale & Altstadt
Die gotische Kathedrale La Seu dominiert Palmas Skyline und beeindruckt mit ihren bunten Rosettenfenstern. Rund um die Kathedrale schlängeln sich Gassen voller Tapas-Bars, Boutiquen und dem prächtigen Almudaina-Palast. Abends verwandelt sich die Hafenpromenade La Lonja in ein lebendiges Flanier-Paradies. Früh morgens ist die Altstadt am ruhigsten – ideal für Fotos ohne Menschenmassen.
Serra de Tramuntana – Bergwelt
Die Bergkette im Nordwesten Mallorcas ist ein Paradies für Wanderer und Fotografen. Der GR-221-Wanderweg führt durch Täler, über Steinbrücken und vorbei an Olivenhainen mit Blick aufs Meer. Valldemossa mit seinem Kartäuserkloster und das Künstlerdorf Deià sind Pflichtstopps. Unterwegs laden Bergrestaurants zu mallorquinischer Sobrassada und frischem Brot ein. Im Herbst duftet es nach Mandeln und Olivenöl, wenn die Ernte beginnt und die Wanderwege deutlich weniger frequentiert sind als im Sommer.
Es Trenc & Südostküste
Der Naturstrand Es Trenc besticht mit feinem weißen Sand und flachem, türkisfarbenem Wasser – perfekt für Familien. Im Südosten locken Calas wie Cala Mondragó im Naturpark mit kristallklarem Wasser und Pinienwäldern direkt am Strand. Wer früh anreist, findet noch ruhige Plätze, denn im Hochsommer füllen sich die beliebtesten Buchten schnell.

🌿 Menorca – Die ruhige Schwester

Menorca ist die grüne und zurückhaltende Schwester im Balearen-Archipel – weniger laut, dafür umso charmanter. Die Insel wurde 1993 zur Biosphärenreserve erklärt und schützt damit ihre einzigartige Landschaft aus roten Erdfarben, Pinienwäldern und unzähligen Calas. Die Hauptstadt Mahón beeindruckt mit einem der größten Naturhäfen Europas, während Ciutadella im Westen mit ihrer gotischen Altstadt und dem Hafen an historischem Flair kaum zu überbieten ist. Über die ganze Insel verteilt stehen rund 1.500 prähistorische Steindenkmäler – die Talayots zeugen von einer Kultur, die Jahrtausende vor Christus blühte. Menorca ist das Ziel für alle, die Strände ohne Massentourismus, ehrliche Küche und entschleunigtes Inselleben suchen. Fahrrad, Mietwagen oder Boot – die beste Art, Menorca zu entdecken, ist in deinem eigenen Tempo. Die Insel ist klein genug, um sie in einer Woche zu umrunden, und groß genug, um immer wieder neue Buchten, Fischerdörfer und Talayot-Überreste zu entdecken.

Ciutadella – Gotische Altstadt
Die westliche Hauptstadt Menorcas verzaubert mit engen Gassen, gotischen Fassaden und einem Hafen, an dem Fischerboote neben Jachten liegen. Der Plaça des Born mit seinem Obelisken ist das Herz der Stadt, Cafés laden zum Verweilen. Donnerstags findet hier ein lebhafter Wochenmarkt statt – ideal für lokale Käsesorten und Sobrasada. Vom Hafen aus starten Bootstouren zu abgelegenen Calas, die nur vom Meer aus erreichbar sind – ein perfekter Halbtagesausflug für Neugierige.
Cala Macarella & Cala Turqueta
Diese beiden Buchten im Süden gelten als die schönsten Strände Menorcas – türkises Wasser, weißer Sand und Pinien bis ans Ufer. Cala Macarella ist per Auto erreichbar, Cala Turqueta nur zu Fuß oder per Shuttle. Beide sind im August voll, wer Ruhe sucht, kommt früh morgens oder im Frühling. Schnorchelausrüstung mitnehmen lohnt sich.
Talayots & Camí de Cavalls
Der Camí de Cavalls ist ein 185 Kilometer langer Rundweg um die gesamte Insel – auch kürzere Abschnitte lohnen sich. Unterwegs begegnet man prähistorischen Talayot-Bauten und atemberaubenden Küstenabschnitten. Die Route Torre d'en Galmés bei Alaior ist eine der besterhaltenen Talayot-Anlagen und ein faszinierender Einblick in die Insel vor der Römerzeit.

🎭 Ibiza – Party, Kunst & Hippi-Charme

Ibiza ist weltberühmt für sein Nachtleben – doch die Insel hat weit mehr zu bieten als Clubs und DJ-Sets. Die UNESCO-geschützte Altstadt Dalt Vila thront über Ibiza-Stadt mit Festungsmauern, engen Gassen und Blick auf den Yachthafen. Im Norden und Westen warten unberührte Buchten wie Cala Comte oder Cala Salada, während das Hippi-Markt von Las Dalias und Punta Arabí seit den 1970er-Jahren Boheme-Kultur leben. Tagsüber flanieren Besucher durch Boutiquen in Santa Gertrudis, abends verwandeln sich Playa d'en Bossa und San Antonio in Partyzentren. Ibiza ist eine Insel der Extreme: Luxusvillen neben rustikalen Fincas, Weltklasse-DJs neben Fischerdörfern. Wer beides erleben will, plant am besten mindestens eine Woche ein – und reserviert Club-Tickets im Voraus in der Hochsaison. Zwischen den Weltschauplätzen der Clubs finden Yoga-Retreats, Bio-Märkte und kleine Weingüter ihren Platz – Ibiza überrascht auch abseits der Dancefloors.

Dalt Vila – UNESCO-Altstadt
Die befestigte Oberstadt von Ibiza-Stadt ist ein Labyrinth aus weiß getünchten Häusern, Boutiquen und Aussichtspunkten mit Panorama über das Mittelmeer. Die Kathedrale und das Archäologische Museum lohnen einen Besuch. Abends, wenn die Sonne untergeht und die Lichter der Stadt aufleuchten, ist Dalt Vila am magischsten. Bequeme Schuhe sind Pflicht auf den Kopfsteinpflastergassen.
Cala Comte – Sonnenuntergänge
Der Strand im Südwesten gilt als einer der fotogensten Ibizas – mehrere kleine Buchten, kristallklares Wasser und Felsen, von denen man den Sonnenuntergang beobachten kann. Zwei Strandrestaurants servieren frischen Fisch mit Meerblick. Im Sommer ist Cala Comte beliebt, wer einen ruhigen Platz will, kommt am späten Nachmittag, wenn die Tagesbesucher abziehen.
Hippi-Märkte & Nightlife
Las Dalias bei San Carlos und der Punta Arabí-Markt in Es Canar sind Kult – Kunsthandwerk, Live-Musik und Boheme-Atmosphäre seit Jahrzehnten. Abends wartet das weltberühmte Nachtleben: Pacha, Ushuaïa und Amnesia ziehen internationale DJs an. Wer Clubs besuchen will, kauft Tickets online vorab – an der Abendkasse sind die Preise deutlich höher.

🏖️ Formentera, Küche & Inselhopping

Formentera ist die kleinste bewohnte Baleareninsel und das Gegenprogramm zu Ibizas Trubel – hier herrscht entschleunigte Ruhe, Fahrradkultur und Strände, die an die Karibik erinnern. Ses Illetes und Playa de Levante gelten regelmäßig zu den schönsten Stränden Europas, das Wasser ist so klar, dass man den Meeresboden noch in mehreren Metern Tiefe erkennt. Die Insel ist per Fähre von Ibiza in nur 30 Minuten erreichbar und eignet sich perfekt als Tagesausflug oder mehrtägiger Rückzugsort. Kulinarisch bieten die Balearen eine köstliche Mischung aus mediterraner und mallorquinischer Tradition: Ensaimada, Frit de porc, frischer Fisch und die berühmte Sobrassada-Wurst. Auf allen Inseln locken Wochenmärkte mit lokalen Produkten. Wer die Balearen als Ganzes erleben will, kombiniert am besten zwei Inseln in einer Reise – Mallorca und Menorca für Natur, oder Ibiza und Formentera für Kontraste.

Ses Illetes – Karibikflair
Der nördlichste Strand Formenteras ist berühmt für sein türkises, flaches Wasser und den feinen Sand, der sanft ins Meer abfällt. Im Hochsommer ist Ses Illetes überlaufen – wer die Karibik-Atmosphäre ohne Massen sucht, kommt im Mai, Juni oder September. Liegen und Sonnenschirme sind knapp, früh anreisen zahlt sich aus. Viele Besucher mieten am Hafen ein Fahrrad und erkunden die flache Insel gemütlich per Rad.
Fähre Ibiza – Formentera
Die schnellste Verbindung startet in Ibiza-Stadt oder Playa d'en Bossa und dauert etwa 30 Minuten. Mehrere Fährgesellschaften fahren täglich, in der Hochsaison im 30-Minuten-Takt. Tagesausflügler können am Hafen Fahrräder oder Roller mieten – die Insel ist flach und perfekt für Zweiräder. Tickets im Voraus buchen spart Wartezeit. An Wochenenden fahren zusätzliche Schnellfähren, an Werktagen genießt man mehr Platz an Deck und kurze Wartezeiten am Ticket-Schalter in Ibiza-Stadt.
Balearische Küche & Märkte
Ensaimada, die süße Hefeschnecke, ist auf allen Inseln Pflicht – am besten frisch aus der Bäckerei. Auf Menorca gibt es die authentische Mahón-Käse, auf Mallorca Tumbet und frischen Fisch in jedem Hafenrestaurant. Wochenmärkte in Inca, Sineu und Ciutadella bieten lokale Produkte zum Mitnehmen – ideal für ein Picknick am Strand.

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Häufige Fragen zu Balearen

Mallorca bietet die größte Vielfalt – Strände, Berge, Kultur und gute Infrastruktur, ideal für Familien und Erstbesucher. Menorca ist ruhiger, grüner und perfekt für Naturliebhaber und Paare. Ibiza vereint Party, Kunst und schöne Buchten – wer feiern will, ist hier richtig. Formentera ist die kleinste Insel und ideal für Strandfans, die Ruhe suchen. Viele Kombinieren zwei Inseln per Fähre in einer Reise.
Die Hauptsaison läuft von Mai bis Oktober, mit Höhepunkt in Juli und August – dann sind Strände und Hotels am vollsten. Mai, Juni und September bieten warmes Wetter, weniger Andrang und günstigere Preise. April und Oktober sind mild, einige Hotels und Restaurants haben dann geschlossen. Für Wandern in der Serra de Tramuntana eignen sich auch die Frühlingsmonate hervorragend.
Fähren verbinden alle Inseln untereinander – die häufigsten Verbindungen laufen zwischen Ibiza und Formentera sowie Mallorca und Menorca. Die Gesellschaften Baleària und Trasmapi fahren mehrmals täglich, Fahrzeiten liegen zwischen 30 Minuten und 3,5 Stunden je nach Strecke. In der Hochsaison Fährtickets im Voraus buchen. Flüge zwischen Palma und Ibiza/Mahón sind eine schnellere Alternative.
Auf Mallorca und Menorca lohnt sich ein Mietwagen stark – die schönsten Strände und Bergdörfer sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar. Ibiza hat ein Busnetz, das die Hauptorte verbindet, für abgelegene Calas ist ein Auto oder Roller praktischer. Formentera ist flach und lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. In Palma und den Altstädten sind die Zentren gut zu Fuß erkundbar.