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Urlaub in Costa Blanca

Über 200 Kilometer goldener Sand, türkises Wasser und weiß getünchte Dörfer – die Costa Blanca ist Spaniens sonnenreichste Küste. Von den ruhigen Buchten bei Jávea über den ikonischen Peñón de Ifach in Calpe bis zu den Salzseen von Torrevieja: Hier trifft mediterranes Strandfeeling auf echte spanische Lebensart.

🏖️ Strand 🌊 Wasser ☀️ Natur 🏙️ Stadt 🍽️ Kulinarik 🏛️ Kultur 🏺 Geschichte
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Urlaub an der Costa Blanca – goldener Strand mit Peñón de Ifach in Calpe | Travelviser
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Flugzeit
ca. 2,5–3 Std.
🗓️
Beste Zeit
Apr. – Okt.
🌡️
Sommer
28–35 °C
❄️
Winter
10–18 °C
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Währung
Euro (EUR)
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Sprache
Spanisch, Valenciano

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🏖️ Strände & Buchten der weißen Küste

Die Costa Blanca lebt vom Meer – und das merkt man an jeder Bucht, jedem Strandabschnitt und jedem Fischerdorf entlang der Küste. Im Norden, bei Dénia und Jávea, warten versteckte Calas mit kristallklarem Wasser zwischen Pinienwäldern und Felsen – perfekt für Schnorchler und alle, die abseits der Massen baden wollen. Calpe mit seinem markanten Peñón de Ifach ist das Postkartenmotiv der Region: goldener Sand, türkises Wasser und ein 332 Meter hoher Fels, der wie ein Monument aus dem Meer ragt. Benidorm bringt das Gegenteil – zwei riesige Stadtstrände, Hochhäuser als Kulisse und ein Nachtleben, das bis in die Morgenstunden pulsiert. Südlich wird es ruhiger: Torrevieja lockt mit breiten Sandstränden und den berühmten rosa Salzseen, Villajoyosa begeistert mit bunten Fischerhäusern direkt am Wasser. Ob Familienstrand, FKK-Bucht oder Wassersport-Hotspot – die Costa Blanca hat für jeden Geschmack die passende Bucht parat.

Calpe & Peñón de Ifach
Der Felsen Peñón de Ifach ist das Wahrzeichen der Costa Blanca – der Wanderweg bis oben dauert ca. 1,5 Std. und erfordert feste Schuhe. Playa de la Fossa und Arenal-Bol bieten feinen Sand und flaches Wasser, ideal für Familien. Restaurants am Hafen servieren frischen Fisch vom Fang. Im August voll – früh am Strand oder abends nach 17 Uhr.
Jávea – Calas & Granadella
Jávea (Xàbia) bietet die schönsten Buchten der nördlichen Costa Blanca: Cala Granadella, Cala Portitxol und Cala Ambolo, teils als FKK-Bucht ausgewiesen. Kiesstrände, türkisblaues Wasser und Pinien bis ans Meer. Kajak-Verleih ab Hafen, Altstadt mit gotischer Kirche und Markt dienstags. Mietwagen für Cala-Zugang empfohlen – Busverbindungen sind dünn.
Benidorm – Strand & Skyline
Zwei Hauptstrände prägen Benidorm: Levante (lebhaft, Bars, Wassersport) und Poniente (ruhiger, familienfreundlich). Liegen ab 5 €/Tag, Wassersport überall am Strand. Terra Mítica Freizeitpark in der Nähe, Nachtleben in der English Pub Street. TRAM-Verbindung nach Alicante und Calpe – kein Auto nötig für Küstenorte entlang der Costa Blanca.

🏘️ Altea, Villajoyosa & charmante Küstenorte

Neben den großen Stränden steckt der eigentliche Charme der Costa Blanca in ihren weißen Dörfern und malerischen Küstenstädtchen. Altea gilt als eines der schönsten Dörfer Spaniens: Die blaukupferne Kirche Iglesia de Nuestra Señora del Consuelo thront über einem Labyrinth aus weißen Gassen, Kunstgalerien und Blumentöpfen. Abends verwandelt sich die Altstadt in ein Open-Air-Restaurant mit Meerblick. Villajoyosa, die „bunte Stadt“, beeindruckt mit pastellfarbenen Fischerhäusern direkt am Strand – ein Fotomotiv, das auf keiner Costa-Blanca-Reise fehlen darf. Dénia am nördlichen Ende der Region verbindet Hafenflair mit einer UNESCO-Kreativstadt-Gastronomie und ist Tor zur Balearen-Fähre nach Ibiza. Im Hinterland lockt Guadalest, ein mittelalterliches Bergdorf auf einem Felsvorsprung über einem türkisfarbenen Stausee – einer der meistbesuchten Ausflugsziele der Region. Diese Orte zeigen die Costa Blanca von ihrer authentischsten Seite: weniger Hochhaus, mehr mediterrane Seele.

Altea – Die Künstlerstadt
Weiße Gassen, die blaue Kuppel der Iglesia de Nuestra Señora del Consuelo, Galerien und Terrassen mit Meerblick machen Altea zum Lieblingsort vieler Künstler. Abends: Tapas in der Altstadt, kein Massentourismus wie in Benidorm. Strandabschnitt Playa de la Olla ruhiger als Calpe. Dienstags Markt am Fuße der Altstadt. Parken am Ortsrand – zu Fuß hochlaufen lohnt sich.
Villajoyosa – Bunte Fischerhäuser
Pastellfarbene Fassaden am Meer sind das Wahrzeichen von Villajoyosa – ein Fotomotiv, das auf keiner Costa-Blanca-Reise fehlen darf. Schokoladenmuseum Valor mit kostenloser Tour und Verkostung. Playa Centro mit feinem Sand, Fischrestaurants am Hafen servieren Arròs a banda und Sepia. TRAM-Haltestelle direkt am Strand – ideal als Tagesausflug ab Benidorm oder Alicante.
Guadalest – Bergdorf & Stausee
Mittelalterliches Dorf auf 595 Metern mit Burg und Panorama über den türkisfarbenen Stausee – einer der meistbesuchten Ausflugsziele der Region. Miniatur-Museen (Folter, Puppen, Motorrad) sorgen für Kurzweile. 45 Min. mit dem Auto ab Benidorm, werktags deutlich ruhiger. Kombinierbar mit Algar-Wasserfällen (30 Min. weiter) – im Sommer baden in natürlichen Felsbecken.

🍽️ Paella, Reis & valencianische Küche

Die Küche der Costa Blanca schmeckt nach Mittelmeer, Mandeln und Reis – denn hier, in der Provinz Alicante, hat die Paella ihre Wurzeln. Aber die Region bietet weit mehr als das berühmte Reisgericht: Arroz a banda, ein intensiver Fischreis, Arroz con costra mit knuspriger Eikruste und die kalte Variante Arroz negro mit Tintenfischtinte sind lokale Spezialitäten, die in keinem Strandrestaurant fehlen sollten. Dénia ist UNESCO-Kreativstadt der Gastronomie und berühmt für ihre Rote Garnele (Gamba roja de Dénia) – ein Muss für Feinschmecker. Horchata de chufa, das cremige Getränk aus Tigernüssen, erfrischt an heißen Tagen in jeder Horchatería. In den Fischerdörfern Villajoyosa und Calpe gibt es frischen Fisch direkt vom Boot, und in Altea verwandeln sich die Altstadtgassen abends in ein Tapas-Paradies. Die Costa Blanca isst nicht nur gut – sie isst mit der Leidenschaft einer Region, die vom Meer und den umliegenden Obstgärten lebt.

Paella & Reisgerichte
Authentische Paella valenciana mit Huhn, Kaninchen und Safran – nicht die Meeresfrüchte-Variante der Touristenmenüs. Beste Adressen: Dénia, Elche und ländliche Restaurants im Hinterland. Arroz a banda in Calpe und Villajoyosa, Mittagsmenü ab 12 €. Paella mindestens für zwei Personen bestellen – 30 Min. Wartezeit sind völlig normal und Zeichen frischer Zubereitung.
Gamba roja & Meeresfrüchte
Die rote Garnele aus Dénia ist eine Delikatesse – gegrillt mit grobem Salz, purer Geschmack des Mittelmeers. Fischmärkte in Calpe und Villajoyosa: frischer Fang jeden Morgen, Pulpo a la gallega, Sepia und Dorade auf jeder Speisekarte. Strandrestaurants sind teurer als im Hinterland – Qualität und Fang des Tages zählen mehr als die Lage direkt am Wasser.
Horchata, Turrón & Mandeln
Horchata de chufa: eiskalt mit Fartons in jeder Horchatería der Region – das Getränk der Costa Blanca. Turrón de Alicante (hart, mandelig) und Jijona (weich) – Weihnachtsspezialität ganzjährig erhältlich. Mandelblüte im Februar verwandelt das Hinterland in ein weißes Meer. Markttage: Dénia samstags, Altea dienstags – ideal für lokale Süßigkeiten und Mandelprodukte.

🌊 Wandern, Segeln & Ausflüge

Die Costa Blanca ist mehr als ein Strandurlaub – wer aktiv werden will, findet hier ein vollständiges Outdoor-Programm. Der Aufstieg auf den Peñón de Ifach in Calpe belohnt mit einem der spektakulärsten Panoramen der spanischen Küste, und im Naturpark Montgó bei Dénia führen Wanderwege durch mediterrane Macchia mit Blick auf das Meer und die Balearen-Insel Ibiza in der Ferne. Segler und Katamaran-Fans finden in Jávea und Denia ideale Bedingungen, Kajak-Touren erkunden die versteckten Calas von der Wasserseite. Die Straßenbahn TRAM verbindet Alicante mit Dénia entlang der gesamten Küste – ein entspannter Weg, die Region ohne Mietwagen zu erkunden. Tagesausflüge ins Hinterland führen zu den Algar-Wasserfällen, den Weinbergen der DO Alicante und nach Elche mit seinen UNESCO-Palmenwäldern. Im Winter, wenn die Strände leer sind, wird die Costa Blanca zum Paradies für Golfer, Radfahrer und Wanderer – bei milden Temperaturen und Sonnenschein garantiert.

TRAM Costa Blanca – Küste per Bahn
Die Straßenbahn L9 (TRAM) fährt von Dénia über Denia, Calpe, Altea, Villajoyosa bis Alicante – die entspannteste Art, die Küste zu erkunden. Tageskarte ab 9 €, einzelne Fahrten ab 1,50 €. Unterwegs: Strände, Buchten, Fischerdörfer ohne Parkplatzsuche. Kein Mietwagen nötig für die Küstenorte. Fahrplan auf tramalicante.es – im Sommer bis Mitternacht.
Wandern am Montgó & Peñón
Montgó-Massiv bei Dénia: Wanderwege mit Ibiza-Blick, Naturpark mit seltenen mediterranen Pflanzen und Panorama über die Bucht von Jávea. Peñón de Ifach: 332 m Aufstieg, letzter Abschnitt mit Seilen gesichert – nicht für Menschen mit Höhenangst. Beide Wege morgens starten wegen Sommerhitze. Festes Schuhwerk, mindestens 2 Liter Wasser und Sonnenschutz sind unverzichtbar auf jedem Pfad.
Tabarca & Balearen-Fähre
Tagesausflug zur Insel Tabarca ab Alicante oder Santa Pola: Schnorcheln im Meeresschutzgebiet, frischer Fisch in den Hafenrestaurants. Fähre ab 19 € hin und zurück, Fahrzeit ca. 50 Minuten. Von Dénia: Balearen-Fähre nach Ibiza (ca. 3 Std.) – Kombireise Costa Blanca plus Balearen möglich. Tickets vorab buchen in der Hochsaison, sonst ausgebucht.

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Häufige Fragen zu Costa Blanca

Die beste Zeit ist von April bis Oktober – warmes Mittelmeerklima, wenig Regen, Wassertemperaturen ab Juni über 22 °C. Mai und September sind ideal: warm, aber nicht überlaufen. Juli und August sind Hochsaison mit Temperaturen bis 35 °C und vollen Stränden. Winter (November–März) ist mild (10–18 °C), ruhig und günstig – perfekt für Wandern, Golf und Stadtbummel, weniger für Baden.
Für die Küstenorte zwischen Alicante und Dénia reicht die Straßenbahn TRAM völlig aus. Ein Mietwagen lohnt sich für Calas bei Jávea (schlechte Busanbindung), Ausflüge nach Guadalest, Algar-Wasserfälle und Elche. Parken in den Altstädten knapp – Parkplätze am Ortsrand nutzen. Benidorm und Alicante sind auch zu Fuß und mit Bus erkundbar.
Calpe mit Peñón de Ifach ist Pflicht – Foto-Motiv und Wanderung. Altea für authentisches Flair ohne Massentourismus. Jávea für die schönsten Buchten. Villajoyosa für bunte Fischerhäuser. Guadalest als Bergdorf-Ausflug. Dénia für Gastronomie und Hafen. Torrevieja für die rosa Salzseen. Alicante als Einstiegsstadt mit Burg und Strand.
Die Costa Blanca ist günstiger als die Balearen oder Barcelona. Mittagmenü ab 10–12 €, Tapas ab 2–4 €, Bier ca. 2 €. Hotels in der Nebensaison ab 50 €/Nacht, in Benidorm und Calpe im August deutlich teurer. Altea und Jávea sind etwas gehobener. Flüge nach Alicante ab Deutschland oft günstig dank vieler Direktverbindungen.