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Urlaub in Kanarische Inseln

Vulkankegel, schwarze Lavastrände, goldene Dünen und grüne Lorbeerwälder – die Kanarischen Inseln sind ein Archipel voller Kontraste vor der afrikanischen Küste. Hier scheint fast immer die Sonne, und jede Insel erzählt ihre eigene Geschichte.

🏝️ Insel 🏖️ Strand 🌋 Abenteuer 🌿 Natur 🥾 Wandern 🍽️ Kulinarik 🎿 Winter
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Urlaub in Kanarische Inseln – Teide-Vulkan auf Teneriffa über den Wolken | Travelviser
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Flugzeit
ca. 4–5 Std.
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Beste Zeit
Okt.–Mai
🌡️
Sommer
22–28 °C
❄️
Winter
17–22 °C
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Währung
Euro (EUR)
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Sprache
Spanisch

🗺️ Kanarische Inseln erkunden

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🏝️ Die sieben Inseln – Welche passt zu dir?

Die Kanarischen Inseln sind kein einheitliches Reiseziel, sondern sieben Welten mit eigenem Charakter. Teneriffa vereint den 3.718 Meter hohen Teide mit Surferstränden im Süden und grünen Tälern im Norden – die größte und vielseitigste Insel. Gran Canaria überrascht mit der Miniatur-Wüste von Maspalomas, bergigen Wanderwegen und lebendigen Städten wie Las Palmas. Lanzarote wirkt wie eine Mondlandschaft: César Manriques Lava-Kunst, schwarze Strände und das feurige Timanfaya. Fuerteventura ist das Surfer- und Windsurf-Paradies mit endlosen Sandstränden. La Palma, „La Isla Bonita“, lockt mit dichten Wäldern und Sternenhimmel. La Gomera bietet wilde Schluchten und den Nationalpark Garajonay. El Hierro ist das kleinste, ruhigste Juwel für Naturliebhaber. Wer mehrere Inseln besuchen will, nutzt die günstigen Inselflugverbindungen oder Fähren – jede Insel lohnt mindestens drei bis fünf Tage.

Teneriffa – Teide & Nordküste
Teneriffa ist der Klassiker: Teide-Besteigung (Genehmigung vorab online sichern), Lorbeerwälder in Anaga, Walbeobachtung in Los Gigantes und Badestrände in Costa Adeje. Norden grün und neblig, Süden sonnig und trocken. Mietwagen unverzichtbar. Unterkunft: Puerto de la Cruz für Kultur, Playa de las Américas für Strand und Nightlife. Mindestens 5 Tage empfohlen.
Gran Canaria – Dünen & Berge
Gran Canaria passt perfekt für Aktivurlauber: Maspalomas-Dünen bei Sonnenaufgang, Wanderung durch die Caldera de Bandama, historisches Vegueta in Las Palmas und Strände in Maspalomas oder Playa del Inglés. Die Insel ist kompakt – Tagesausflüge in alle Richtungen möglich. Familienfreundlich, gute Infrastruktur, viele All-inclusive-Angebote.
Lanzarote & Fuerteventura – Lava & Wind
Lanzarote: Jameos del Agua, El Golfo, schwarze Strände und Wein aus Vulkanboden in La Geria. Fuerteventura: Corralejo, Sotavento für Kitesurfen, ruhige Buchten im Süden. Beide Inseln per Fähre in 30–45 Minuten verbunden. Ideal für Paare und Aktivurlauber. Weniger Party, mehr Landschaft – und oft günstigere Preise als Teneriffa.

🌋 Vulkane, Nationalparks & Naturwunder

Vulkanlandschaften sind das Markenzeichen der Kanaren – und nirgends dramatischer als auf Teneriffa und Lanzarote. Der Pico del Teide auf Teneriffa ist mit 3.718 Metern der höchste Berg Spaniens und UNESCO-Weltnaturerbe. Die Seilbahn fährt bis auf 3.555 Meter; wer den Gipfel erreichen will, braucht eine kostenlose Genehmigung, die Monate im Voraus ausgebucht sein kann. Im Teide-Nationalpark wandern vulkanische Krater, bizarre Felsformationen und der rote Roques de García. Auf Lanzarote verwandelt der Timanfaya-Nationalpark die Erde in eine glühende Kulisse – Bus-Touren fahren durch Lavafelder, an denen Guides Wasser in Dampf verwandeln. La Palmas Caldera de Taburiente ist ein riesiger Erosionskrater mit dichtem Lorbeerwald und spektakulären Aussichtspunkten. La Gomeras Garajonay-Nationalpark bewahrt ursprüngliche Nebelwälder. Sternenbeobachtung ist auf La Palma und Teneriffa Weltklasse – Observatorien und lichtarme Zonen machen die Kanaren zum Astronomie-Hotspot Europas.

Teide-Besteigung & Seilbahn
Seilbahn (ca. 38 EUR hin und zurück) bis zur Rambleta-Station auf 3.555 m. Gipfelwanderung nur mit Genehmigung (kostenlos, online auf reservasparquesnacionales.es). Start oft um 4 Uhr morgens für Sonnenaufgang am Gipfel. Warme Kleidung Pflicht – oben oft unter 5 °C. Alternativ: Wanderung vom Montaña Blanca ohne Gipfelgenehmigung.
Timanfaya – Feuerberge Lanzarote
Timanfaya-Nationalpark (Eintritt ca. 12 EUR): Busfahrt durch die Vulkanroute, geothermische Demonstrationen, Restaurant El Diablo mit Grill auf Lavawärme. Kombinierbar mit Cueva de los Verdes und Jameos del Agua am selben Tag. Mietwagen empfohlen – Park am Eingang, Tour dauert ca. 45 Minuten. Früh kommen, weniger Wartezeit.
Wandern auf La Palma & La Gomera
La Palma: Ruta de los Volcanes und Caldera-Wanderungen – anspruchsvoll, aber spektakulär. La Gomera: Schlucht von Hermigua, Garajonay-Nationalpark mit Moos und Nebel. Gute Markierung, aber bergiges Terrain. Wanderschuhe, Regenjacke und ausreichend Wasser mitnehmen. Weniger touristisch als Teneriffa – perfekt für Naturliebhaber.

🏖️ Strände, Wassersport & Küstenhighlights

Die Kanaren bieten Strände für jeden Geschmack – von goldenen Sandbuchten bis zu dramatischen schwarzen Lavaküsten. Teneriffas Südküste rund um Costa Adeje und Los Cristianos hat feinen Sand, flaches Wasser und ein dichtes Angebot an Wassersport: Schnorcheln, Jet-Ski, Wal- und Delfinbeobachtungstouren. Playa de las Teresitas bei Santa Cruz ist ein künstlich aufgeschütteter goldener Strand mit Palmen – ein Postkartenmotiv. Gran Canarias Maspalomas-Dünen sind einzigartig: 400 Hektar wandernde Sanddünen treffen auf den Atlantik. Fuerteventuras Corralejo bietet kilometerlange Sandstrände und ist Mekka für Kitesurfer und Windsurfer – konstante Trade Winds sorgen für ideale Bedingungen. Lanzarotes Papagayo-Buchten im Süden sind türkis und ruhig, aber nur mit Mietwagen erreichbar. El Hierro und La Gomera haben kleine, naturbelassene Buchten statt Massentourismus. Wassertemperatur liegt ganzjährig bei 19–23 °C – baden geht immer, auch im Winter.

Maspalomas – Dünen & Meer
Die Maspalomas-Dünen bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang sind Pflichtprogramm – barfuß durch goldenen Sand, Atlantik im Hintergrund. Strandabschnitte von Playa del Inglés bis Maspalomas, teils nudistisch. Leuchtturm als Orientierungspunkt. Kamelreiten in den Dünen (touristisch, aber beliebt). Parkplätze begrenzt – früh anreisen oder zu Fuß vom Hotel.
Corralejo – Surfen & Kitesurfen
Fuerteventuras Norden ist Surfer-Himmel: Corralejo mit langen Sandsträngen, Sotavento im Süden für Profis. Kitesurfschulen und Verleih überall, Kurse ab ca. 60 EUR. Auch für Anfänger geeignet – konstante Winde fast das ganze Jahr. Corralejo Natural Park: unberührte Dünenlandschaft. Laid-back Atmosphäre, viele internationale Surfer.
Papagayo & schwarze Lavastrände
Lanzarotes Playa de Papagayo: mehrere kleine Buchten mit türkisem Wasser, ideal zum Schnorcheln. Zufahrt über Schotterstraße (Mietwagen nötig, Parkgebühr ca. 3 EUR). Alternativ: Playa de Janubio (schwarzer Sand), El Golfo (grüne Lagune). Schwarze Strände werden im Sommer sehr heiß – Badeschuhe mitnehmen!

🍽️ Kulinarik, Märkte & kanarische Lebensart

Die kanarische Küche ist deftig, regional und überraschend vielfältig – geprägt von Meer, Vulkanboden und atlantischem Einfluss. Papas arrugadas mit Mojo sind das Nationalgericht: kleine Salzkartoffeln in ihrer Schale mit roter (pikant) oder grüner (korianderbetont) Sauce. Frischer Fisch wie vieja, sama oder cherne kommt direkt vom Boot auf den Teller. Gofio, geröstetes Getreidemehl der Ureinwohner, findet sich in Desserts und als Beilage. Auf Lanzarote wächst Malvasia-Wein in Vulkangruben – eine einzigartige Landschaft und ein besonderer Genuss. Mercado de Nuestra Señora de África in Santa Cruz und Mercado de Vegueta in Las Palmas sind perfekt für lokale Produkte, Käse und frisches Obst. Die Guachinches auf Teneriffa sind private Wohnzimmer-Restaurants mit Hausmannskost zu fairen Preisen – authentischer geht es kaum. Abende sind auf den Kanaren entspannt: Tapas in kleinen Bars, Live-Musik in Puerto de la Cruz, oder einfach den Sonnenuntergang mit einheimischem Wein genießen.

Papas arrugadas & Mojo
In fast jedem Restaurant bestellbar – oft als Beilage zu Fisch oder als Tapa. Mojo rojo (paprika, chili) und mojo verde (koriander, petersilie) selbst probieren. Tipp: Mercado-Besuch, dort oft frische Mojo-Saucen und kanarischen Käse (Queso de cabra) kaufen. Guachinches auf Teneriffa: nach Empfehlung suchen, oft nur abends geöffnet.
Wein aus Vulkanboden – La Geria
Lanzarotes La Geria-Region: Weinreben in halbkreisförmigen Steinmauern (zocos) vor Vulkanasche – UNESCO-Kulturlandschaft. Weingüter wie El Grifo oder Stratvs bieten Verkostungen (ca. 10–15 EUR). Malvasia trocken und süß, auch als Dessertwein. Halbtagesausflug mit Mietwagen, Kombination mit Timanfaya möglich.
Märkte & Streetfood in Las Palmas
Mercado de Vegueta (Las Palmas): frischer Fisch, tropische Früchte, lokale Spezialitäten. Vegueta-Viertel selbst: koloniale Architektur, Cafés, Tapas-Bars. Sonntags oft Flohmärkte. Abends: Calle Triana – Shopping und Restaurants. Las Palmas ist die unterschätzte Kulturhauptstadt der Kanaren – mindestens ein Tag einplanen.

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Häufige Fragen zu Kanarische Inseln

Die Kanaren sind ganzjährig ein Reiseziel dank mildem Klima (17–28 °C). Oktober bis Mai ist ideal für Wanderer und Aktivurlauber – weniger heiß, angenehmer. Dezember bis Februar: perfekter Winterurlaub mit 20 °C. Sommer (Juni–September) ist wärmer, aber nie extrem heiß wie auf dem spanischen Festland. Trade Winds können im Frühjahr stärker wehen.
Teneriffa ist der Allrounder: Teide, Strände, Städte, gute Infrastruktur und viele Flugverbindungen ab Deutschland. Gran Canaria eignet sich für Familien und Strandurlauber. Lanzarote für Vulkan-Fans und Design-Liebhaber. Fuerteventura für Surfer. La Palma und La Gomera für Naturliebhaber, die Ruhe suchen.
Ja, für die meisten Inseln sehr empfohlen. Öffentliche Verkehrsmittel existieren, sind aber langsam und decken touristische Highlights nicht vollständig ab. Mietwagen ab ca. 25–35 EUR/Tag, Straßen gut ausgebaut. Inselhopping per Flug (Binter, Canaryfly) oder Fähre (Fred Olsen, Armas) – Auto kann mitgenommen werden.
Budget (7 Tage, 2 Personen): ca. 800–1.200 EUR inkl. Flug (ab ca. 200 EUR/Person), Mittelklasse-Hotel (ca. 80–120 EUR/Nacht) und Mietwagen. All-inclusive-Pakete oft günstiger. Essen in Restaurants: 12–25 EUR pro Hauptgericht. Teide-Seilbahn und Nationalparks: 10–40 EUR. Kanaren sind günstiger als Balearen, teurer als Festland-Spanien im Süden.